Bernsteinmuseum Bogensee

omh 164 Bogensee1968 fand der Langenhorner Andreas Bogensee bei Sandausspülungen für den Deichbau seinen ersten Bernstein. Es sollte ein Schlüsselerlebnis sein, das seine Zukunft nachhaltig beeinflussen würde.
Auf Anraten eines Freundes und Fachmannes machte Andreas Bogensee sich selbst daran, diesen Bernstein zu schleifen. Eine lebenslange Leidenschaft für Bernsteinarbeiten begann.
Nachdem Andreas Bogensee viele Jahre lang Bernsteinschmuck herstellte, hatte er 1986 die zweite schicksalhafte Begegnung: Ein Mann aus Idar-Oberstein bot ihm Bernstein-Granulat an . Kleine Bernsteinbruchstücke, mit denen Andreas Bogensee zunächst Schatullendeckel verzierte und aus denen er dann im Laufe vieler Jahre in reiner HobbyArbeit alle Exponate herstellte, die hier zu sehen sind, z. B. das Bredstedter Rathaus, das Tönninger Schloss oder das Lübecker Holstentor.

Und natürlich das Glanzstück der Sammlung: den Haus-Altar. Hergestellt aus Millionen kleinster Bernsteingranulat-Teilchen und mit einer Gesamtgröße von 2,5 mal 4,5 Metern bekam Andreas Bogensee hierfür den Eintrag in das Guinnessbuch der Rekorde. Ab 1996 präsentierte Andreas Bogensee seine Kunstwerke in seinem privaten Bernsteinmuseum, das von vielen Einzelpersonen, Familien und Busgesellschaften besucht wurde.

2008 stellte er die gesamte Ausstellung der Familie Hansen zur Verfügung, die sich sehr darüber freut, Ihnen hier die Bernsteinexponate von Andreas Bogensee präsentieren zu dürfen.


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